Gemeinsam können wir helfen!


Haus- und Straßensammlung des Volksbundes

start_sammlung_kriegsgraeberfuersorgeEs ist wieder soweit: Schon seit einigen Tagen läuft in den meisten Bundesländern die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes. In Leck war der Auftakt am 28. Oktober: Soldaten der Bundeswehr sammeln in Begleitung von Lecks Ehrenbürgerin Ruth Gressmann und Bürgermeister Andreas Deidert. Die Sammlung endet in Leck am 25. November.

Ziel der freiwilligen Helfer mit den Sammeldosen ist es, Spenden für die Friedensarbeit des Volksbundes, also für die Suche nach den Gräbern der Weltkriege, für die Pflege der Kriegsgräberstätten und die Jugendarbeit des Volksbundes zu sammeln. Bitte helfen auch Sie!

Unterstützung erhalten die Landesverbände des Volksbundes bei der Sammlung von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Berufstätigen, Pensionären, Schülern und sogar anderen Vereinen. Eine weitere und zugleich herausragende Gruppe der Sammler stellen dabei Bundeswehr und Reservisten.

Die Helfer in Uniform sorgten nämlich in den vergangenen Jahren zuverlässig für etwa ein Drittel der Spendeneinnahmen. So unterstützt der Aufruf des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker, auch in diesem Jahr die Sammlung des Volksbundes:

Soldatinnen und Soldaten, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

„Mortui viventes obligant“ – Die Toten verpflichten die Lebenden.

Konflikte, Kriege und Terrorismus in so zahlreichen Ländern prägen gegenwärtig unsere Wahrnehmung des Weltgeschehens.

Sie erinnern auch daran, dass auf weit mehr als 800 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten etwa 2,7 Millionen deutsche Kriegstote als Gefallene der beiden Weltkriege ruhen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erfasst, erhält und pflegt diese Gräber über Generationen und Grenzen hinweg. Er bewahrt das Gedenken und erinnert so an die Folgen von Gewalt und Krieg.

Diese zum größten Teil ehrenamtliche Arbeit wird seit Jahrzehnten aus tiefer Überzeugung durch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr – Aktive und Reservisten – unterstützt und gefördert.

Ich danke dabei auch meinem Vorgänger im Amt, Herrn General a. D. Wolfgang Schneiderhan, für Engagement und Führung zur rechten Zeit.

Unverändert ist der Volksbund auch auf Zuwendungen angewiesen, die nahezu 70 Prozent seiner Arbeit finanzieren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Soldatinnen und Soldaten, ich darf Sie bitten, auch dieses Jahr wieder durch eine großzügige Spende der Haus- und Straßensammlung zum Erfolg zu verhelfen. Es ist wichtig, dass die Kriegsgräberfürsorge ihre erfolgreiche Tätigkeit auch in Zukunft fortführen kann.

Ihr

Generalinspekteur Volker Wieker

(Quelle: Bundeswehr/Neuhaus-Fischer)