Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn Sie diesen Lecker Kurier in den Händen halten, dann sollte der Winter hoffentlich vorbei sein. Dieser Winter, der nach vielen Jahren mal wieder den Namen verdient hatte, hat auch unserem Bauhof sehr viel Arbeit beschert. Wie in jedem Winter mit Schnee, war wieder festzustellen, dass einige Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer die Straßenreinigungssatzung nicht kennen. Sie ist, wie vieles andere auch, auf unserer Webseite zu finden.
Es war in diesem Jahr für ältere Mitmenschen oder Menschen mit Einschränkungen an einigen Stellen schon sehr beschwerlich. Unser Bauhof hat, nachdem unsere eigenen Flächen geräumt waren, an vielen Stellen unterstützt, dafür sage ich dem gesamten Team ein ganz großes Dankeschön, aber überall können wir doch nicht helfen.
Nun hoffen wir aber alle auf ein warmes Frühjahr und ein schönes Osterfest. Es wird wieder einiges in Leck und in Südtondern geboten. Viele Informationen dazu finden Sie in diesem Lecker Kurier.
Wir im Rathaus beschäftigen uns, neben vielen kleinen und alltäglichen Dingen, immer noch mit unseren beiden großen Themen: Die Entwicklung unserer Wohn- und Gewerbegebiete und unser Erlebnisbad.
Unser Baugebiet Mühlenberg II entwickelt sich gut. Der Neubau des Kindergartens ist gestartet und parallel dazu entstehen weitere schöne Häuser. Es entsteht Eigentum, aber auch einige Mietobjekte und wenn alles wie geplant läuft, entsteht dort auf einer großen Fläche „Mehrgenerationenwohnen“. Dazu laufen im Moment noch die Verhandlungen. *
Ein erstes Gebäude steht auch schon im Gewerbegebiet Nord und weitere Grundstücke sind verkauft. Den aktuellen Stand finden Sie übrigens auch auf der Webseite der Gemeinde Leck.
Im Gewerbepark Südtondern mussten wir eine Zwangspause einlegen. Die Bundeswehr überprüft an vielen Standorten in Deutschland, ob sie Flächen zurück bekommen oder ganze Liegenschaften wieder reaktivieren kann.
Auch Leck wurde betrachtet.
Hier ging es allerdings nicht um eine Reaktivierung, da das Kraftfahrtbundesamt den Neubau der neuen Testeinrichtung (TeCeL) weiter fortführt.
Trotzdem wurden Flächen blockiert, bei denen wir noch mit der BIMA in Kaufverhandlungen standen. Dieses sogenannte BIMA/Bw Moratorium hat natürlich einen Einfluss auf die Ansiedlung der beiden Rechenzentren und der Firmen, die auf das geplante Eigenstromnetz setzen. Wenn die Bundeswehr ihre Zusage gehalten hat, dann sollten wir bald aber wieder auf Kurs sein. Das ist auch immens wichtig. Immerhin hängen davon viele Arbeitsplätze, Verkaufserlöse und Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro ab.
Und an dem Erfolg der Konversionsentwicklung hängt halt auch unser Erlebnisbad. Dieses Bad ist gut 50 Jahre alt und braucht dringend eine Sanierung. Egal ob nun die große oder die kleine Lösung kommt, es braucht bis zu 14 Millionen Euro, um unser Erlebnisbad in die Zukunft zu retten. Fördermittel und eine deutliche Attraktivitätssteigerung gibt es allerdings nur für die große Lösung.
Wir werden also auch in diesem Jahr wieder für unsere großen Projekte kämpfen müssen. Obwohl wir von vielen Stellen und Personen eine große Unterstützung erhalten und die Investoren noch nicht abgesprungen sind, so bleibt es trotzdem spannend.
Ich habe meine Zuversicht, trotz vieler Steine auf dem Weg, immer noch nicht verloren.
Gerade der Fliegerhorst bleibt das größte Konversionsprojekt in Schleswig-Holstein und wir alle erleben mit dieser Entwicklung sicherlich etwas Einmaliges in der Geschichte unseres Ortes.
Folgen Sie uns doch einfach auf unserer Webseite www.leck.de oder den sozialen Medien für die weitere Entwicklung. (Facebook bzw. Instagram)
Nun schließe ich aber mein kleines Vorwort und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Osterfest bei hoffentlich bestem Wetter.
Ihr/Euer
Andreas Deidert
*Wenn Sie sich für Mehrgenerationenwohnen interessieren, finden Sie weitere Informationen auf der Seite des Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.mehrgenerationenhaeuser.de