Wann wird ein alltäglicher Gegenstand zu Kunst? Und was verändert sich, wenn wir beginnen, unsere Umgebung mit einem künstlerischen Blick zu betrachten?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Wochenendseminar „Das Alltägliche in der Kunst und Kunst im Alltag“, das vom 8. bis 10. Mai 2026 in der Nordsee Akademie in Leck stattfindet.
Geleitet wird das Seminar von Prof. Manfred Blohm, emeritierter Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Im Mittelpunkt stehen Beispiele moderner und zeitgenössischer Kunst, die alltägliche Gegenstände, Materialien oder Situationen aufgreifen und in einen neuen Zusammenhang stellen.
„Seit dem 20. Jahrhundert greifen Künstlerinnen und Künstler immer wieder Dinge aus dem Alltag auf und stellen sie in neue Kontexte“, sagt Blohm. „Dadurch verändert sich unser Blick auf scheinbar Gewöhnliches.“ Im Seminar werden gemeinsam Kunstwerke betrachtet, diskutiert und in kleinen praktischen Übungen eigene Zugänge ausprobiert.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Vielmehr geht es darum, sich neugierig auf Fragen einzulassen wie: Was macht etwas zu Kunst? Wann beginnen wir, Dinge anders wahrzunehmen? Und welche Rolle spielt der Kontext dabei?
Die Veranstaltung richtet sich an Kulturinteressierte, die sich mit Kunst, Wahrnehmung und Alltagsästhetik beschäftigen möchten. Das Seminar verbindet Gespräch, Bildbetrachtung und praktische Erkundungen.

Mehr Informationen zum Seminar: www.nordsee-akademie.de
Anmeldung und Information:
Nordsee Akademie
Flensburger Str. 18, 25917 Leck
Telefon: 04662-8705 0;
E-Mail: info@nordsee-akademie.de